Projektagsangebote

 

Gewinner_innen und Verlierer_innen im globalen Agrarhandel - Projekttag

Planspiel zur globalen Landwirtschaft

Mittels interaktiver Bildungsmethoden wird gemeinsam mit den Schüler_innen die globale Landwirtschaft unter die Lupe genommen.
Hauptbestandteil des Projektes ist ein Planspiel zum globalen Agrarhandel. Die Teilnehmer_innen schlüpfen in die Rolle von Bauern und Bäuerinnen aus verschiedenen Teilen der Welt, in die Rolle von transnationalen Agrarkonzernen und Supermarktketten und spielen den globalen Handel mit Nahrungsmitteln im Klassenzimmer nach. Hierbei wird deutlich, wer am meisten am globalen Agrarhandel verdient und zu wessen Gunsten die globalen Handelsregeln gemacht sind. Die Gewinnverteilung entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln wird dargestellt und es wird gezeigt, wie die einzelnen Glieder der Kette – vom Bauern bis zu den Konsument_innen – miteinander verknüpft sind.

Roter Faden:

1. Planspiel zum globalen Agrarhandel
2. Spielauswertung und Vergleich mit der Realität (PowerPoint Präsentation)
3. Fairer Handel als Alternative: Ein Puzzle zum fairen Handel
4. Kleingruppenarbeit zu den Themenbereichen: Saatgut & Gentechnik, Fleischproduktion, Food Waste & Flächenrucksack,Weltmarktpreise & Nahrungsmittelspekulationen
5. Soziometrie-Diskussion: „Konsumverhalten, Agrarpolitik und fairer Handel“
6. Kreatives Schreiben: “Zukunftsmenü: Was steht auf dem Speiseplan der Zukunft?”

Dauer: 3-6 Schulstunden
Alter: ab 16 Jahren

Mehr Infos zum Projekt unter www.globalelawi.de.

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KonsuMensch – die Stadtführung

Die konsumkritische Stadtführung richtet ihr Augenmerk nicht auf Sehenswürdigkeiten, sondern auf die zumeist unerwünschten und vielen von uns (noch!) unbekannten Nebenwirkungen, die unsere Konsumprodukte in anderen Teilen der Welt haben.
An mehreren Stationen - z.B. McDonald's oder H&M- erfahren wir,durch kleine Aufgaben, Spiele und Materialien, wieso und auf welche Weise Markenfirmen und große Konzerne für ökologische und soziale Missstände in anderen Ländern verantwortlich sind und wie wir durch unser Konsumverhalten Einfluss nehmen.

Dauer: 90 Min.
Alter: ab 7 Klasse

Roter Faden:
1. Einführung
2. 4 Stationen zu verschiedenen Produkten (z.B. Fleisch, Turnschuh, Kleidung, Handy)
3. Abschluss mit Alternativen (Weltladen, Second-Hand-Laden, etc.)

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Weltbewusst-Projekttag

In den Projekttagen wird Globalisierung als gestaltbarer Prozess erfahrbar gemacht und dem Eindruck entgegengewirkt, wir hätten es dabei mit einem naturgegebenen, unveränderbaren Phänomen zu tun.
Unser Fokus liegt auf der Reflexion eigener Konsumgewohnheiten und Lebensstile, mit viel Raum und Anregungen, um eigene Aktionen mit der Klasse oder in kleineren Gruppen zu entwickeln und erste Schritte zu planen.

Dauer: 5 Zeitstunden (6 Schulstunden) – auch modular verteilt auf mehrere Tage möglich
Alter: ab 9. Klasse

Roter Faden:
1. Bildassoziationen und Weltverteilungsspiel zur Einführung
2. Stationenlernen, Film und Diskussion zu den Akteuren der Textilbranche
3. Rollenspiel zur Eröffnung einer Discouter-Filiale in der Schule – alternativ eines Weltladens
4. Ideenfindung und Markt der Möglichkeiten zu Handlungsoptionen
5. Reflektionsrunde zur Übernahme in den Alltag

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weltbewegend-Projekttag

Der weltbewegend-Projekttag gibt den Teilnehmenden einen breiten Einblick in die sozialen und ökologischen Folgen ihres Alltagshandelns. Dabei werden die Auswirkungen von Konsumartikeln und Lebensmitteln sowie des Ressourcenverbrauchs auf die Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen gezeigt. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Konsumgewohnheiten und ihren Ressourcenverbrauch. Sie entwickeln eigene Wege zur verantwortungsvollen Gestaltung ihres Lebensalltags im Sinne sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit.

Dauer: 5 bis 7 Zeitstunden (je nach Buchung)
Alter: ab 15 Jahre

Roter Faden:
1. Ressourcenverteilung auf der Welt – Verhältnisse plastisch dargestellt
2. Arbeitsbedingungen im globalisierten Wirtschaftssystem – Planspiel
3. Alltägliche Themen sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit – „Schöner Leben…?!“-Großgruppenbrettspiel Wie im richtigen Leben ist das Ziel des Spiels, möglichst zufrieden zu bleiben und dabei die soziale und ökologische Umwelt zu schonen. Orientiert an Aktionskarten planen die Spielenden ihren kollektiven und individuellen Alltagsablauf.
4. Ich mache meine eigenen Pläne – kreatives Schreiben

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KritikGen

Bei KritikGen wird anschaulich grundlegendes Wissen über Gentechnik und ihre Anwendung in der Landwirtschaft vermittelt. In vier interaktiven Spielen, z.B. im Abhängigkeitsnetz oder als Gendetektive, setzen wir uns mit den Auswirkungen der neuen Technologie auf Umwelt, Gesellschaft und unser eigenes Leben auseinander. Dabei gibt es Antworten auf folgende Fragen:

Was ist der Unterschied zwischen Zucht und Gentechnik?, Was passiert mit gentechnisch veränderten Pflanzen auf dem Feld?, Welche Nahrungsmittel sind eigentlich gentechnisch verändert?"

Dauer: 90 Min.
Alter: Klasse 8-10

Roter Faden:
1. Einführung und Unterschied Gentechnik – Zucht
2. Pollenspiel – Koexistenz und Verbreitung von gentechnisch veränderten Organismen
3. Abhängigkeitsnetz – Wer hält bei der Gentechnik die Fäden in der Hand?
4. Gendetektive: Wo haben sich gentechnisch veränderte Organismen in unserem Essen versteckt?

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Mini-Aktionstag(e)

Mini-Aktionstag(e) eignen sich am besten als Folge-Veranstaltung zu inhaltlichen Themen. Hier geht es um die Planung und Umsetzung von eigenen „Mini-Projekten“ der SchülerInnen. In einer kreativen Ideenfindungsphase unterstützen wir Ihre SchülerInnen dabei, eine Projektidee zu finden und diese noch am gleichen Tag umzusetzen, z.B. eine Umfrage in der großen Pause, ein unsichtbares Theater in der Schulmensa. Bei mehreren Tagen können die entstehenden Projekte größer werden. Auch ein zeitlicher Abstand zwischen den Tagen ist möglich.

Dauer: 1 - 4 Schultage
Alter: ab 8. Klasse

Roter Faden:
1. kreative Ideenfindungsphase mit Brainstrom zu Projektarten und Mindmap zu Themen
2. Kleingruppen-Findung nach Interessen und Sympathie
3. erste Schritte der Projektplanung – Ziele + Maßnahmen, Zeitplan und Bedarf
4. Beratung der Kleingruppen, Anpassung an Möglichkeiten (keine Riesen-Projekte in einer Stunde)
5. Umsetzung der Projektideen
6. Reflektion der Erfahrungen und Schlussfolgerungen für weiteres Engagement

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